Motivation in Corona Zeiten – Malerweg Teil 3

Durch Corona sieht mein Wettkampfkalender 2020 ziemlich leer aus und um die Motivation für`s Training hoch zu halten, mussten Alternativen her.

Nachdem ich 2013 den Malerweg von Wehlen nach Schmilka und im Mai 2020 von Dresden nach Wehlen gelaufen bin, fehlte jetzt nur noch der Rest der Strecke von Schmilka nach Pirna.

Was den Malerweg zum einzigartigen Erlebnis durch das Elbsandsteingebirge macht, ist seine Dichte an landschaftlichen und historischen Attraktionen – Festung Königstein, Pfaffenstein, Barbarine, Kuhstall, Affensteine, Schrammsteine, Kirnitzschtal, Burg Hohnstein, Felsenbühne Rathen, Bastei, … – alles wofür die Region berühmt ist, findet man entweder direkt am oder unweit dieses Weges.

Ziel war auch diesmal wieder locker, ohne Zeitdruck und alleine die schönsten Ecken der Sächsischen Schweiz abzulaufen. Die Streckendetails hatte ich wieder mit Komoot geplant, auf meine Polar VV geladen, den Laufrucksack gepackt und konnte loslaufen.

Vom Bahnhof Schmilka-Hirschmühle, ging es bergauf über den Aschersteig nach Schöna, zum Wolfsberg und weiter nach Reinhardtsdorf. Über den Krippenberg und Püschelweg, vorbei an der Liethenmühle führte der Weg zu den Stufen zum Papststein. Oben angekommen, war es Zeit für eine erste Pause in der Berggaststätte, die Aussicht zu genießen und die Trinkreserven aufzufüllen. Ich hatte mir für den Lauf den wärmsten Tag der Woche ausgesucht und die Temperaturen schrammten die 30°C Grenze.

Weiter ging`s über den Muselweg, den Jagdsteig, den Königsweg und dem Alten Schulweg nach Pfaffendorf. Ich zwängte mich durch das Nadelöhr, einem steilen Aufstieg über Holz und Eisentreppen, und stand oben auf dem Pfaffenstein. Über den Klammweg ging`s wieder bergab zum Quirl und Pfaffendorf nach Königstein. Vor dem Aufstieg zur Festung füllte ich auf dem Marktplatz meine Energiespeicher mit Wassermelone und Getränken auf.

Vorbei an der Stadtkirche lief ich über den Latzweg zum Fuß der Festung Königstein. Ich „klopfte“ nur kurz an`s Tor und lief auf der alten Festungsstraße und dem Kanonenweg weiter nach Thürmsdorf und Weißig. Von dort ging’s über den Rauenstein und  dessen Gratweg nach Wehlen und Naundorf. Vom Naundorfer Ortszentrum führt der Malerweg über`s Hochufer oberhalb der Bahnstrecke Bad-Schandau Dresden, vorbei an ehemaligen Steinbrüchen zur Königsnase und dann steil bergab nach Obervogelgesang.

Hier gab`s nochmal eine kleine Stärkung vor den letzten 4km auf dem Elberadweg zum Markt in Pirna, auf dem ich nach 6:46:44h, 44km und 1500HM glücklich ankam.

und hier die Links zu
Streckenführung Malerweg Teil3
Streckenvideo Malerweg Teil3
Malerweg Teil 1
Malerweg Teil 2

und noch mehr Bilder
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Über diesen Lauf und meine anderen Wettkämpfe vm Ultralauf bis zum Ironman erzähle ich gern in einem Vortrag. Dabei gebe ich auf sympathische und kompetente Weise einen Einblick in den Alltag eines ambitionierten Sportlers, Trainers und Organisators von Sportveranstaltungen. Spanne einen Bogen in das tägliche Arbeitsleben und gehe auf die Themen Zeitmanagement, Selbstorganisation, Motivation und “work life balance” ein. Für einen Termin schickt mir bitte einfach eine Anfrage über das Kontaktformular

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