OffSeason 2016 – was denn, jetzt schon? Wir haben Ende September und in meinem Sportkalender 2016 stehen noch ein, zwei Wettkampftermine. Die werde ich aber streichen und mache nun doch früher Pause als geplant, bevor ich in’s nächste Sportjahr starte.

2016 war ein Jahr mit viel Emotion und wunderschönen Wettkämpfen – aber auch mit der Erkenntnis, weniger  ist mehr.medaillien2016

DER Höhepunkt überhaupt war im April mein 60.Marathon beim 120.Boston Marathon, den ich ganz sicher nie vergessen werde. Dieser Marathon gab mir den richtigen Kick und die Motivation für den Halbmarathon in Salzburg im Mai, die Challenge Heilbronn im Juni, den IronMan70.3 in Zell am See im August und allem was an sportlichen Höhepunkten in den nächsten Jahren kommt 🙂 . Ich hab diese Wettkämpfe genossen, Bestzeiten waren nicht drin, denn ich hatte immer wieder mit kleinen Zipperlein zu kämpfen. An richtiges Training war nicht wirklich zu denken.

Im Frühjahr meldete sich zuerst die Hüfte, dann der Rücken und im April bin ich in der Schwimmhalle ausgerutscht. Einen Sturz konnte ich zwar durch eine Reflexbewegung mit dem rechten Bein verhindern, handelte mir dafür aber eine Zerrung ein – dachte ich. Also 4Wochen kürzer treten, dann wird das schon wieder werden – wurde es aber nicht. Die Zerrung stellte sich als Muskelfaseranriss heraus und der braucht zur Heilung deutlich länger. Also Alternativen suchen – beim Schwimmen und Rad fahren hatte ich keine Probleme, aber Laufen ging nur in der Komfortzone. Immer wenn ich etwas mehr Druck machen wollte, war ein Schmerz da. Mit dem Wissen im Kopf hab ich dann die beiden Halbdistanzen in Heilbronn und Zell am See mit angezogener Handbremse gefinisht. Das hat auch und vor allem auf Grund der optimalen Betreuung durch Ute von ars medica super geklappt.

Im Oktober stand der Dresden Marathon im Plan, bei dem ich als 4h Zeitläufer starten wollte. Ich hab jetzt aber entschieden das genau nicht zu tun. Richtiges Training ist nicht drin und deshalb geb ich mir und meinem Körper  etwas länger Zeit zur Regeneration. Beim Dresden Marathon werde ich in irgendeiner Form aber ganz sicher trotzdem dabei sein  🙂 .

Jetzt werd ich die Füße (ein bisschen) hochlegen und mir Gedanken über meine Trainings- und Wettkampfinhalte 2017 machen – darauf freu ich mich  🙂