KnappenMan 2026

Da mein eigentlicher Plan 2026 beim Schloss-Triathlon Moritzburg zu starten, wegen der Fußfraktur nicht zustande kam, stand ich am Sonntag an der Startline beim KnappenMan über die Halbdistanz.

Schon beim Einchecken war klar – es wird warm und vor allem windig. Das Schwimmen im kristallklaren Wasser des Dreiweiberner Sees hat trotz des Windes und der Wellen riesen Spaß gemacht. Nach 45 Minuten stand ich in der Wechselzone am Rad.

Auch auf den 4 Radrunden war der Wind unser ständiger Begleiter. Die Ernährung hat da noch super funktioniert und nach 3:19h war ich wieder zurück in der Wechselzone. War das ein gutes Omen für den Halbmarathon?

Leider nicht! der sollte dann doch noch ein hartes Brett werden. Auf den letzten Kilometern auf dem Rad hat sich schon mein Magen mit dem Hinweis gemeldet: „die Gels lass mal weg, die will ich nicht mehr …“

Die Ansage hab ich erst mal ignoriert, was mich nach den ersten Kilometern auf der Laufstrecke dann ganz schnell eingeholt hat. Plötzlich ging fast nix mehr und mein Magen hat mir schnell klar gemacht, dass schnell Laufen heute keine Option war. Also Tempo auf der ersten Laufrunde rausnehmen und den Magen irgendwie beruhigen.

Das hat auf der zweiten Runde nicht wirklich funktioniert und ich war im Wandertempo unterwegs. An jedem Verpflegungspunkt einen Schluck Cola, ein Stück Melone und eine Dusche war das Einzige, was ging.

Aussteigen war keine Option – den Weg ins Ziel musste ich so oder so zurücklegen 😁 – und die Zeit war mittlerweile auch egal 😊🏃‍♂️

Finish nach 7:10h – nicht die Zeit, die ich mir vorgestellt hatte, aber hey trotzdem gefinished und zufrieden. 😊🏊🚴‍♂️🏃‍♂️.

Am Ende hab ich auch noch die AK70 gewonnen und bin Sachsenmeister 2026 auf der Halbdistanz 💪👍